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„Durchbruch bei der Finanzierung von Mikrokrediten“

Arbeit und Wirtschaft

25 Millionen Euro für Mikrofinanzierung bereits 2010


Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg konnten in der Frage der Finanzierung der Europäischen Mikrokredite endlich eine Einigung erzielen. Das Abstimmungsergebnis ist eine Erleichterung und erfreut Bernhard Rapkay, Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament. „Bereits am 15 Dezember 2009 hatte das Europäische Parlament für die Einrichtung eines neuen Instruments zur Vergabe von Kleinkrediten gestimmt. Jedoch konnte mit Rat und Kommission keine Einigung bezüglich der Finanzierung gefunden werden.“

Insgesamt haben die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament 100 Millionen Euro für die Mikrokredite erkämpfen können, davon 40 Millionen Euro aus bisher nicht abgerufenen Mitteln. Besonders zufrieden zeigt sich Bernhard Rapkay über die erfolgreichen Bemühung der S & D-Fraktion: „Wir haben uns heftig und schließlich erfolgreich dagegen gewehrt, dass die Mittel für die Mikrokredite vollständig aus dem Armutsprogramm PROGRESS der Europäischen Union genommen werden.“

Hintergrund:
Das Europäische Mikrofinanzierungsinstrument ist für Personen gedacht, die ein Kleinstunternehmen entweder gründen oder ausbauen wollen. Als ein solches Kleinstunternehmen gelten Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und weniger als zwei Millionen Euro Umsatz. Diese Finanzierungsmöglichkeit soll es für einen Zeitraum von vier Jahren geben. Um die Mikrokredite in Höhe von bis zu 25.000 Euro so schnell wie möglich einsetzen zu können, wurden für dieses Jahr kurzfristig bereits 25 Millionen Euro aus dem aktuellen Haushalt bereit gestellt.

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