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Solidarität mit den Redakteurinnen und Redakteuren der WR und WAZ

Kommunalpolitik

Zu den Stellenstreichungen bei der WR durch die WAZ erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, der Dortmunder SPD-Europaabgeordnete
Bernhard Rapkay:

Die Entscheidung der WAZ, die Redaktion der Westfälische Rundschau zum 01.02.21013 zu schließen, ist empörend. Diese Maßnahme ist ein Schlag gegen Meinungsvielfalt und guten Journalismus und das auch noch auf Kosten der Belegschaft. Wenn die Lokalredaktion durch die Ruhr-Nachrichten ersetzt wird, kann von einer pluralistischen Presselandschaft in der Metropole Dortmund für die Zeitungsleser nicht mehr gesprochen werden.

Meine Solidarität gilt den betroffenen Redakteurinnen und Redakteuren, sowie ihren Familien und Angehörigen. Offene Journalistenstellen sind rar und ich kann nur hoffen, dass die WAZ ihrer sozialen Verpflichtung gegenüber den Beschäftigten nachkommt.

Bernhard Rapkay: Die vorgeblich ökonomische Entscheidung zur Schließung der WR Redaktion geht zu Lasten der journalistischen Qualität und zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Demokratie lebt von Meinungsvielfalt und gerade hier haben Medien, die sich gerne als die "vierte Gewalt" innerhalb der demokratischen Gewaltenteilung verstehen, eine besondere Verantwortung. Die WR hat ihren Beitrag dazu geliefert, hat ihren guten Namen durch ihre hervorragende Redaktion verdient und ist in der Region fest verwurzelt.

Solidarisch
Bernhard Rapkay